Hochschulkooperationen
Forschungsstelle Entartete Kunst, Freie Universität Berlin
JETZT ONLINE: DATENBANK „ENTARTETE KUNST“
Seit dem 21. April steht die Datenbank „Entartete Kunst“ jedem Anwender gebührenfrei im Internet zur Verfügung. Sie ist in MuseumPlus erstellt worden und das Ergebnis einer jahrelangen Recherchetätigkeit der am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin angesiedelten Forschungsstelle „Entartete Kunst“. Ein Team von Wissenschaftlern rekonstruierte in minutiöser Detailarbeit die 1937 erfolgte Beschlagnahmung moderner Kunst in deutschen Museen durch die Nationalsozialisten. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen dabei die Schicksalswege der als „entartet“ diffamierten Werke bis zum heutigen Standort – eine vielschichtige und im Einzelnen auch politisch brisante Suche nach der verschollenen Kunst.
Kunstgeschichtliches Institut, Freie Universität Berlin
Das kunstgeschichtliche Institut an der Freien Universität Berlin ist die größte kunstgeschichtliche Fakultät Berlins. Im Medienraum des Instituts wurde zur Unterstützung der Lehre „Kunstgeschichte und Computer“ MuseumPlus installiert. Die Vorstellung des Programms bildet einen festen Bestandteil des Seminarplans.
Fachbereich Buch und Museum, HTWK Leipzig
Die Studierenden des Studiengangs Museologie an der HTWK Leipzig sind besonders darauf angwiesen, im Rahmen ihrer Ausbildung die neuesten Entwicklungen im Bereich Dokumentationssoftware kennenzulernen und anzuwenden. Zu diesem Zweck stellt die regelmäßige Präsentation von MuseumPlus einen festen Part der Lehrinhalte dar.
Donau-Universität Krems, Zentrum für Bildwissenschaften
Auch der Studiengang Bildwissenschaften in Krems hat die Präsentation und Evaluation von MuseumPlus als integrierten Bestandteil in seine Lehre aufgenommen.
Mitgliedschaften
International Council of Museums (ICOM)
Der Internationale Museumsrat ICOM ist eine internationale, nichtstaatliche Organisation für Museen und deren Mitarbeiter. ICOM wurde 1946 gegründet und ist als weltumspannender Fachverband der Pflege, dem Erhalt und der Vermittlung des kulturellen und natürlichen Welterbes verpflichtet. Das Deutsche Nationalkomitee des Internationalen Museumsrates ICOM hat über 2.700 individuelle und mehr als 150 institutionelle Mitglieder. Es ist damit das weltweit größte Nationalkomitee.
International Committee for Documentation of the International Council of Museums (ICOM-CIDOC)
CIDOC ist eine eigenständige Fachgruppe innerhalb der ICOM, die sich der Museumsdokumentation verschrieben hat. Sie wurde 1950 gegründet und hat mittlerweile 750 Mitglieder in über 60 Ländern aus den Berufsgruppen Dokumentation, Registration, Administration, Systemdesign und Training.
Museum Documentation Association
Die Museums Documentation Association – kurz MDA – ist die führende Organisation für Museumsdokumentation und –information in Großbritannien. Sie bietet Hilfe und Unterstützung für Museen, die an übergreifenden Dokumentationsstandards bei der Inventarisierung interessiert sind. Unter anderem hat die MDA die Standard-Terminologie SPECTRUM entwickelt.
Deutscher Museumsbund
Der Deutsche Museumsbund (gegründet 1917) ist der bundesweite Interessenverband aller Museen sowie derjenigen, die dort arbeiten. Er vertritt die Belange historischer, kulturhistorischer, technikhistorischer, naturwissenschaftlicher Museen und Kunstmuseen sowie weiterer Museumsgattungen.
Prometheus
Prometheus führt unterschiedliche Bilddatenbanken aus den Kunst- und Kulturwissenschaften unter einer Oberfläche zusammen. So entsteht ein gemeinsames Bildarchiv für Forschung und Lehre, wie es eine einzelne Diathek niemals leisten könnte. Darüber hinaus unterstützt prometheus die Arbeit mit Multimedia-Daten mithilfe der Bereitstellung von Multimedia-Unterrichtskonzepten, Normdaten und Arbeitsblättern.
Partner
Postscriptum Athen
Postscriptum ist eine aufstrebende griechische Firma, die sich auf Webapplikationen und Multimedia-Projekte spezialisiert hat.




