Geographic precision meets collection management: GIS integration in MuseumPlus

Erweitern Sie Ihre Kollektion durch Koordinaten. Das GIS-Addon in MuseumPlus

Museumsfachleute können ihre Sammlungen jetzt direkt in MuseumPlus mit geografischer Präzision anreichern. Unser neuestes Update führt eine vollständig integrierte optionale GIS-Dateneingabefunktion ein, die es den Nutzern ermöglicht, exakte Standortdaten zu erfassen und Gebiete über eine intuitive Mapping-Oberfläche zu definieren. Diese räumliche Ebene fügt jedem Sammlungsobjekt einen aussagekräftigen Kontext hinzu und stärkt die digitale Dokumentation in ihrem Kern.

Ihre Sammlung hat jetzt Koordinaten: GIS-Dateneingabe in MuseumPlus

Mit dem optionalen GIS-Add-on ermöglicht MuseumPlus Institutionen, ihre Sammlungsdokumentation mit präzisen geografischen Informationen zu erweitern. Über eine integrierte, benutzerfreundliche Kartenoberfläche können die Benutzer Koordinaten eingeben, Gebiete definieren und räumliche Daten direkt im System visualisieren. Diese zusätzliche Informationsebene liefert einen wertvollen Kontext für jedes Objekt und unterstützt einen umfassenderen und strukturierteren Ansatz für das digitale Sammlungsmanagement.

Was bedeutet das für die Praxis?

Kuratoren und Forschern bietet es die Möglichkeit, Artefakte, Ausgrabungsstätten oder historische Wahrzeichen anhand von Längen- und Breitengraden oder durch das Setzen von Markierungen direkt auf der Karte georeferenzieren zu können. Dies erhöht die Forschungstiefe, indem es Objekte mit ihren ursprünglichen Standorten verbindet, die Herkunftsdaten transparenter macht und die Interpretation und Erzählung von Geschichten bereichert. Ob es nun darum geht, den Fundort einer Skulptur zu dokumentieren oder die Reise eines Artefakts durch die Jahrhunderte nachzuvollziehen – der räumliche Kontext kann nun systematisch erfasst und bewahrt werden.

Registrare und Sammlungsverwalter profitieren von der nahtlosen geografischen Datenverwaltung in MuseumPlus: Komplexe Arbeitsabläufe werden vereinfacht, da externe Tools überflüssig werden. Alle Standort-Metadaten bleiben konsistent, zentralisiert und für das gesamte Team direkt in der Sammlungsdatenbank zugänglich.

Für Ausstellungsplaner und Bildungsabteilungen ermöglicht GIS in MuseumPlus die präzise Georeferenzierung von Sammlungsobjekten. Standorte wie Fundorte, Herkunfts- oder Produktionsorte und archäologische Ausgrabungsstätten können mit den integrierten Kartierungswerkzeugen genau erfasst und verwaltet werden.

Das Besondere an diesem GIS-Add-on ist die interaktive Kartenoberfläche: Der Nutzer gibt nicht nur manuell Koordinaten ein, sondern kann auch direkt auf der Karte räumliche Daten definieren, indem er einzelne Punkte platziert oder ganze Flächen umreißt. Diese kartenbasierten Elemente werden dann direkt mit den entsprechenden Objekten in der Sammlung verknüpft. Das visuelle Arbeiten in der Kartenansicht ermöglicht einen intuitiveren und genaueren räumlichen Dokumentationsprozess und bereichert sowohl die wissenschaftliche Forschung als auch den kuratorischen Kontext. Das GIS-Feature kann in verschiedenen Modulen eingesetzt werden, seine Kernkompetenz liegt jedoch bei objektbezogenen Geodaten.

Detailkartenansicht, Anzeige weiterer Informationen (Beispiel: Objektnummer, Objekttitel, Typbezeichnung)
Beispielansicht der Koordinatenfelder, wenn die Koordinaten manuell erfasst wurden

Für Museumsleiter und Interessenvertreter eröffnet GIS neue analytische und strategische Perspektiven. Indem sie visualisieren, woher die Objekte stammen, wie sie sich bewegen und wo sie ausgestellt werden, gewinnen die Institutionen Klarheit, die die kuratorische Planung, die Öffentlichkeitsarbeit und die Ressourcenzuweisung unterstützt.

Alle diese Funktionen sind direkt in MuseumPlus eingebettet. Die Benutzer können neben den herkömmlichen Objektmetadaten auch räumliche Daten eingeben, auf Echtzeitvorschauen zugreifen und alles über eine zentrale Schnittstelle verwalten. Die GIS-Felder unterstützen sowohl Punktdaten als auch Formen, und die Schnittstelle gewährleistet Genauigkeit, ohne dass externe Tools oder technische GIS-Kenntnisse erforderlich sind.
Diese Integration macht MuseumPlus zu einem ganzheitlichen, zukunftssicheren System. Geoinformationen werden zu einer erstklassigen Komponente Ihrer Dokumentation, nicht zu einem nachträglichen Gedanken. Es unterstützt eine Vielzahl von Anwendungsfällen: von der Erhaltung des kulturellen Erbes und der Provenienzverfolgung bis hin zu Sammlungen im Freien, naturkundlichen Aufzeichnungen und grenzüberschreitenden Kooperationen. Dank der integrierten kartenbasierten Suche lassen sich geografische Daten nicht nur einfach eingeben, sondern auch leicht wiederfinden.

Beispiel einer Kartenansicht.

Die Benutzer können bestimmte Bereiche auf der Karte definieren und sofort alle Objekte mit Koordinaten anzeigen, die sich innerhalb dieses Bereichs befinden. Eine leistungsstarke räumliche Dimension für Forschung, Sammlungsplanung und Entdeckung.
Kurz gesagt, MuseumPlus ist jetzt in der Lage, nicht nur das Was und Wann, sondern auch das Wo zu verwalten.

Ganz gleich, ob Sie als Kurator die Qualität Ihrer Recherchen verbessern, als Registrar Ihre Arbeitsabläufe optimieren oder als Museumsdirektor datengestützte Entscheidungen treffen möchten – mit dem GIS-Add-on haben Sie ein leistungsstarkes Werkzeug zur Hand.

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