Das Zürcher Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) arbeitet mit UmweltPlus. Dabei entwickelt die Umweltbehörde die integrierte Software in Zusammenarbeit mit zetcom konsequent weiter. Projektleiter Andri Brühwiler erklärt, wie interne und externe Nutzer die Software einsetzen.

 

Im Auftrag des Kantons Zürich beaufsichtigt das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) den Schutz und die nachhaltige Nutzung wichtiger natürlicher Ressourcen. Dazu gehören unter anderem Grundwasser, Seen, Flüsse und auch Luft. Die Mitarbeitenden der Behörde stellen im Kanton die Versorgung mit sauberem Trinkwasser sicher. Sie überwachen die Entsorgung von Abfällen und Abwasser und sorgen für Hochwasserschutz.

Die Vielzahl der Daten hinter den Prozessen der Behörde werden mit der zetcom Software UmweltPlus erfasst und bearbeitet. Neun Sektionen des AWEL sind an die webbasierte Software angebunden. Den Vorteil dieser zentralen IT-Lösung beschreibt Projektleiter Andri Brühwiler so: „Wir erhalten mit UmweltPlus eine sektionsübergreifende Sicht auf alle Daten, die unsere Behörde bearbeitet und ablegt.“

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Software verbindet interne und externe Nutzer

Mit UmweltPlus entsteht Transparenz. Das wiederum ist die Voraussetzung, um interne und externe Nutzer und Zugriffe effizient an die Software anzubinden. Es erlaubt auch, neue Rahmenbedingungen und kantonale Aufgaben in die Arbeitsabläufe der Behörde zu integrieren.

„Im AWEL benötigen wir eine Software, die unsere Sektionen mit ihren unterschiedlichen Ansprüchen und Workflows einbindet. Diese Software muss uns immer auch fortlaufende Anpassungen und Weiterentwicklungen ermöglichen“, erklärt Andri Brühwiler.

Rund 130 Nutzer arbeiten innerhalb des AWEL mit UmweltPlus. Die Mitarbeitenden der Behörde verarbeiten Informationen und Messwerte zu mehr als 15 000 Industriebetrieben und etwa 75 000 Anlagen, die im Kanton Zürich umweltrelevante und kontrollpflichtige Tätigkeiten ausführen. Sie erfassen dabei Informationen wie: Welche Größe hat ein Betrieb oder Standort. Welcher Umsatz an Chemikalien wird dort erzeugt. Welche Abwässer werden ausgeleitet.

Hinzukommen Daten zu Tankanlagen, deren Material, Volumen, Platzierung und Inhaltsstoffen. Die Daten in UmweltPlus liefern die nötigen Entscheidungsgrundlagen für die Ausstellung von Bewilligungen, Auflagen und für die Durchführung periodischer Kontrollen von Betrieben und Anlagen.

Neben den internen Zugriffen bindet das AWEL rund 140 externe Nutzer an UmweltPlus an. Ingenieurbüros, Geologen und Analyselabore laden Analysedaten von Grundwassermessungen direkt in das System. Die Mitarbeitenden des AWEL kontrollieren diese Daten und leiten die nötigen Schritte ein. Zum Beispiel genau dann, wenn in Bezug auf die überwachten Grundwassermessstellen Handlungsbedarf besteht.

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Integrierte IT-Lösung spart Kosten

Marc Filser gehört zum zetcom Team hinter der Software UmweltPlus. Er und sein Team entwickeln UmweltPlus für Kunden wie das AWEL weiter. „Das AWEL ist ein langjähriger Kunde und ein sehr intensiver Nutzer von UmweltPlus“, sagt Marc Filser. „Die Mitarbeitenden des AWEL investieren sehr viel in die Weiterentwicklung ihrer Software. Das hilft uns, unser Produkt zu verbessern und uns sehr nah an den ständig wachsenden Bedürfnissen einer Umweltbehörde auszurichten.“

zetcom begleitet Kunden als langfristiger IT-Partner. Einmal integriert, ist UmweltPlus eine Lösung, die für Anwender über die Dauer der Nutzung sehr viele Möglichkeiten eröffnet: enge Abstimmung auf Arbeitsprozesse – die von Behörde zu Behörde unterschiedlich sein können, eigene Konfiguration der Software durch Nutzer oder begleitete Weiterentwicklung in Zusammenarbeit mit zetcom.

„Durch die zentrale Integration von UmweltPlus innerhalb des AWEL spart der Kanton Zürich erhebliche Kosten für Betrieb und Wartung“, erklärt Marc Filser. „So wird nur eine zentrale Applikation gepflegt und weiterentwickelt und nicht drei oder mehr Lösungen parallel.“

So entstehen neue Funktionen

Aktuell entwickeln das AWEL und zetcom eine neue Funktion für UmweltPlus, die in der Behörde schon bald zum Einsatz kommen soll. „In unserer Aufsicht stehen unter anderem mehrere Hundert Notstrom-Aggregate“, sagt Andri Brühwiler.

„Die Anzahl der Betriebsstunden, die ein Notstrom-Aggregat pro Jahr läuft, ist ein Hauptkriterium für die Auflagen, die der Betreiber des Aggregats erfüllen muss. Für uns sind die Betriebsstunden damit eine wichtige Messgröße. Die Eingabe dieser Messgröße wollen wir für die Betreiber der Notstrom-Aggregate in Zukunft online ermöglichen.“

Die neue Funktion soll Zeit sparen und den Austausch von Daten zwischen Anlagenbetreiber und dem AWEL vereinfachen. An solchen Weiterentwicklungen zeichne sich die Qualität einer Software aus, sagt Andri Brühwiler. Eine hochwertige IT-Lösung müsse durchdacht sein, nah an der Praxis ihrer Kunden und veränderbar für neue Features. Das eröffne Nutzern die benötigte Freiheit.

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